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Deutschsprachige Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation und refraktive Chirurgie
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21. Kongress der DGII 2007

Abstracts DGII 2007

 

V 14

Postoperative Nachbetreuung nach fistulierender Glaukomchirugie mit
und ohne Mitomoycin C

Füllhas MO, Hager A, Wiegand W

Augenabteilung Klinikum Nord, Hamburg


Fragestellung: Entsprechend der AGIS-Studie kann eine Progression glaukombed. GF-Defekte bei IOD-Werten von ≤ 15 mm Hg weitgehend verhindert werden. Abhängig von den präop. Befunden und Risikofaktoren (RF) und der intraop. Anwendung von Mitomycin C (MMC) sollen die postop. Verläufe sowie die Revisionen in den ersten 3 Mo nach fistulierender OP dargestellt werden.

Methodik: Retrospektiv wurde der postop. Verlauf von 149 Augen untersucht. Die präop. RF sowie der postop. Verlauf wurden ausgewertet. Bei 71 Augen wurde intraop. MMC angewendet, bei 78 Augen nicht.

Ergebnisse: Präop. betrug der durchschnittl. IOD 26 mm Hg in der MMC Gruppe (14,1%/39,4%/38,0% mit 1/2/3 Antiglaukomatosa) und 23 mm Hg in der nicht-MMC Gruppe (24,4%/46,1%/20,5% mit 1/2/3 Antiglaukomatosa). Nach einer durchschnittl. Nachbeobachtungszeit von 96 Tagen lag der IOD bei < 15 mm Hg in 84,6%, (61 mit MMC, 65 ohne MMC), und der durchschnittl. postop. IOD betrug 16 mm Hg bzw. 12 mm Hg (p = 0,003). In der MMC/nicht-MMC Gruppe wurde postop. 5-FU in 13/10 Augen subconj. appliziert. Eine Revisions-OP musste in 35,2%/42,3%, 2 in 28,2%/17.9% und 3 in 9,9%/5,1% (inkl. Sickerkissenneedling und VK-Stellung) durchgeführt werden.

Schlussfolgerung: Trotz eines höheren Ausgangsdruckes und präop. intensiveren lokalen drucksenkenden Therapie, konnte der IOD in der MMC-Gruppe signifikant stärker gesenkt werden, als in der Gruppe ohne MMC.

Erschienen in: Klin Monatsbl Augenheilkd, 224, Suppl. 2